EFT ist die Abkürzung für "Emotional Freedom Technique". So heißt ein Behandlungsverfahren, das von Gary Craig entwickelt worden ist. Es gehört zum Bereich der so genannten energetischen Psychologie bzw. Psychotherapie. (Ein anderer, nicht ganz korrekter Name hierfür ist "Klopfakkupressur").

Andere Verfahren dieser Gruppe sind u.a. "TFT" (R. Callahan), "EDxTM" (F. Gallo), "Emotionales Selbstmanagement" (Lambrou & Pratt), "MET" (Rainer Franke).

Diese Verfahren gründen auf der Annahme, dass Emotionen wie Wut, Ärger, Scham, usw. mit einem energetischen Ungleichgewicht gewisser aus der chinesischen Gesundheitslehre bekannter Meridiane einhergehen. Dieses Ungleichgewicht trägt zu Krankheiten psychischer wie physischer Natur bei.

In diesem Zusammenhang darf der Begriff der "Blockaden" eben auch "wörtlich" im Sinne eines Stockens der Energie bzw. des Energietransportes verstanden werden.

Bei den oben genannten Verfahren ist es oft notwendig, genau denjenigen Meridian zu identifizieren, der mit einem Gefühl zu tun hat, das mit dem Problem (je nach Wahrnehmung des Klienten) ursächlich verknüft ist.

Anschliessend werden bestimmte Akkupunkturpunkte des jeweiligen Meridianes rythmisch "beklopft", wobei man sich einen Satz bestimmter Struktur vorsagt, damit vom Gehirn eine Verbindung zu dem Problem hergestellt werden kann

Daß erst genau der richtige Meridian identifiziert werden muss, macht die oben genannten Verfahren für die Selbstbehandlung eher ungeeignet, weil viel Fachwissen vonnöten ist.

Hier springt EFT in die Bresche. EFT sagt: "Wir klopfen einfach alle wichtigen Akkupunkturpunkte der Reihe nach durch, dann ist der richtige auch mit Sicherheit mit dabei" - Dadurch wird die Komplexität deutlich reduziert. Das ist ein eindeutiger Vorteil für die Selbstbehandlung.

Es geht also "nur noch" darum, einen Satz der Form "Obwohl ich das Problem xy habe, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz" (oder ähnlich) auszuformen, eine bestimmte Abfolge von Akkupunkturpunkten zu "beklopfen" und sich selber dabei den Satz quasi mantramäßig vorzusagen. Noch ein paar Gewürze aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren) und der Kinesiologie dazu und fertig ist EFT, wie es heutzutage in unzähligen Büchern zur Selbstbehandlung empfohlen wird.

EFT ist also generell als Selbstbehandlung konzipiert und zeitigt bei dieser Form der Anwendung durchaus auch Resultate. Besser ist es jedoch, wenn man einen kompetenten EFT-Therapeuten als Gegenüber hat. Dieser arbeitet quasi als "Vorbeter", er erarbeitet mit dem Klienten die wirksamen EFT-Sätze und spricht sie vor, während er gleichzeitig die Abfolge der Akkupunkturpunkte dem Klienten "vorklopft".

Er beobachtet den Klienten genau, läßt sich z.B. bei Änderungen der Mimik oder Stimmlage die Wahrnehmungen des Klienten schildern und bringt diese in Änderungen der EFT-Sätze mit ein, reagiert also flexibel als Lotse, während der Klient ganz bei sich und seinen Wahrnehmungen bleiben kann, da er sich im Gegensatz zur Selbstbehandlung nicht mit der Methodik und ihrer Durchführung beschäftigen muß.

So lassen sich schnellere und tiefer gehende Änderungen erreichen, als dies bei der reinen Selbstbehandlung möglich wäre.

Die Anwendung von EFT ist breit gefächert. An dieser Stelle können nur einige Beispiele genannt werden:

Ängste allgemein, Flugangst, Prüfungsangst, Phobien, Depressionen, psychosomatische Krankheiten bzw. Störungen, Allergien, Stottern, Migräne, Eßstörungen, Schlafstörungen, ADS / ADHS, Burnout-Syndrom, traumatische Erlebnisse,
Reduktion von Stress, Erreichen persönlicher Ziele, Raucher-Entwöhnung, Verhaltensänderungen, Abnehmen, Lösung von Blockaden aller Art, positiveres Denken, Unterstützung bei körperlichen Krankheiten durch Ausbalancieren der psychischen Aspekte und vieles mehr!

Sollte ihr Thema bzw. Anliegen hier nicht genannt sein, fragen Sie mich! Sie erreichen mich mobil unter 0163-697 59 53, im Festnetz (in meiner Praxis in Augsburg) unter 0821/60 70 287 und per E-mail unter info@karlheinz-peschke.de.